Fachlich-methodische Kompetenzen
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Kinderschutz und Umgang mit Kindeswohlgefährdung

Vertiefungs- und Praxisseminar

Immer noch sorgt der 2005 in Kraft getretene § 8a SGB VIII und die späteren.

Novellierungen und Ergänzungen (u. a. Bundeskinderschutzgesetz vom 1. 1. 2012) für Unsicherheiten über die damit verbundenen Anforderungen und deren professionelle Bewältigung.

Zu den besonderen Herausforderungen gehören:

  • Beobachtungen und Bewertungen zu Anhaltspunkten für Kindeswohl-gefährdung,
  • spezifische Gefährdungsformen, z. B. sucht- oder psychisch-kranke Eltern, Gewalt,
  • Einbeziehung von Kindern, Jugendlichen und Eltern in diese Bewertungs-prozesse,
  • Schwelle zur Einschaltung der “insofern erfahrenen Fachkraft” und Mitteilung an das Jugendamt,
  • Spannungsfeld zwischen Hilfe/n und Kontrolle bzw. Eingriff,
  • rechtliche und professionelle Klarheit über eigenen Auftrag und Rolle,
  • Zusammenarbeit der beteiligten Institutionen und Professionen,
  • Unsicherheiten über institutionelle und fallbezogene „Schutzkonzepte“.

Handlungssicherheit wird benötigt, um den rechtlichen Vorgaben, fachli-chen Aufgaben und professionellen Bedarfen gerecht zu werden und ggf. fachfremden Zumutungen standzuhalten. Vertiefung und Erweiterung von fachlichem Wissen und methodischen Arbeitsformen stehen im Mittelpunkt dieses Seminars. Bezüge zu konzeptionellen und institutionell-organisatorisch sowie kooperativen Themen werden hergestellt.

Inhalte

Alltags-, praxis- und fallbezogene Fragen zum Umgang mit Kindeswohlgefährdung

Ziele

Das Seminar vermittelt den Teilnehmer/innen Sicherheit und Klar-heit für den fachlichen Alltag und die jeweilige Rolle, erweitert das Wissen und die Fähigkeiten im Kinderschutz, gibt Gelegenheit für den Austausch von Methoden und Erfahrungen, gibt Anregungen für den Transfer in die eigene Organisation und gewährt fachbezogene Unterstützung bei Konzept-, Methoden- und Fallfragen.

Methoden  Impulsreferat, Übungen, Fallbesprechungen, Plenumsgespräch, Kleingruppenarbeit

Zielgruppe  Fach- und Leitungskräfte der öffentlichen und freien Jugendhilfe, von Freizeitstätten sowie Kindertageseinrichtungen, “insofern er-fahrene Fachkräfte” mit bereits vorhandenen Fortbildungserfahrungen

Organisatorisches

Referent/in: Hans Fritz (Sozialpädagoge, Master of Arts (MA), Supervisor, Fortbildner)
Termin: Montag, 23. April und Dienstag, 24. April 2018
Ort: München
Teilnehmer/innen: maximal 16
Kosten: € 240,00
Veranstaltungsnr.: F18/21
Anmeldeschluss: 23. März 2018
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