Fachlich-methodische Kompetenzen
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Konfrontationstechniken

Grenzen setzen im pädagogischen Alltag

Im Umgang mit schwierigen Kindern und Jugendlichen wird eine konfrontative Pädagogik und deren ritualisierte Grenzziehung immer häufiger zum Thema. Konzepte der Grenzziehung sind dabei für die-jenigen Kinder und Jugendlichen gedacht, bei denen pädagogisches Verständnis, Freundlichkeit und Nachsicht der Pädagog/innen nichts bewirkt, sondern diese Eigenschaften eher belächeln. Mit empa-thischem Verstehen ist diesen Kindern und Jugendlichen nicht zu helfen. Grenzziehung bei diesen Jugendlichen zu betreiben, ist meist die einzige Möglichkeit, sie von ihrem störenden und uneinsichtigen Verhalten abzubringen. Durchsetzungsstärke sowie Konfliktbereitschaft im Sinne einer wohl-wollenden Auseinandersetzung sind erforderlich, um abweichendes Verhalten zu entschärfen. Eine wichtige Voraussetzung ist, Klarheit über die eigene Haltung zum Thema Gewalt zu finden, um nicht aus Konfliktscheu und Harmoniesucht falsch zu handeln.

Inhalte

 

  • Grundannahmen zur Grenzziehung und Konfrontation im Umgang mit aggressiven Kindern und Jugendlichen
  • Auseinandersetzung mit den eigenen Haltungen im Umgang mit Aggression, Konflikten und Gewalt
  • Warum es gut sein kann, böse Menschen schlecht zu behandeln
  • Wo und wann ist Grenzziehung notwendig und angebracht?
  • Methoden der Konfrontation und Grenzziehung

Ziele

Das Seminar vermittelt Ihnen konfrontative Methoden zur Grenz-ziehung und gibt Impulse zur notwendigen Haltung im Umgang mit aggressiven und gewaltbereiten Kindern und Jugendlichen. Die eigene Durchsetzungsstärke und die Konfliktbereitschaft im pädagogischen Setting werden gefördert.

Methoden  Die Fortbildung ist sehr handlungs-, erlebnis- und praxis-orientiert. Die Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit ist notwendig.

Hinweis  Die Teilnehmer/innen sollen sich darauf einstellen, dass sie zur Verdeutlichung der Methoden konfrontiert und provoziert werden. Das Einverständnis hierzu wird bei der Teilnahme vorausgesetzt. 

Organisatorisches

Referent/in: Markus Brand (Sozialpädagoge, Anti-Aggressivitäts-Trainer und Ausbilder)
Termin: Montag, 17. September und Dienstag, 18. September 2018
Ort: München
Teilnehmer/innen: maximal 20
Kosten: € 240,00
Veranstaltungsnr.: F18/61
Anmeldeschluss: 17. August 2018
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