Schule und Bildung
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Kooperation von Jugendhilfe und Schule

Viele Kinder und Jugendliche brauchen die Unterstützung von Kinder- und Jugendhilfe und Schule. Diesen jungen Menschen kann nur dann umfassend geholfen werden, wenn eine übergreifende sowie gute und enge Zusammenarbeit stattfindet. Diese Zusammenarbeit ist notwendig in der Schulsozialarbeit, bei JaS im offenen und gebundenen Ganztag sowie der ambulanten Erziehungshilfe.

Sie arbeiten für die Jugendhilfe an einer Schule. Sie arbeiten als Lehrkraft eng mit der Jugendhilfe zusammen. Sie stellen fest, dass das Zusammenwachsen der Systeme von einer hohen Notwendigkeit ist, aber trotzdem merken Sie an gewissen Punkten, dass die Zusammenarbeit besser laufen könnte.

Wie kann die Zusammenarbeit nicht nur ein Nebeneinander bleiben, sondern ein wirkliches Zusammenarbeiten werden. Sie erhalten in dem Seminar grundlegendes Wissen über gelungene Kooperationen und  werden anhand von eigenen Beispielen aus Ihrer Praxis ihre eigene Kooperation reflektieren und Anregungen zur Optimierung bekommen.

Der Referent hat langjährige Erfahrung in der Kooperation von Jugendhilfe und Schule. Er war in der Schulsozialarbeit/ JaS und in der offenen Ganztagsschule an einer Schule tätig. Er hat für die Landeshauptstadt München auf verschiedenen Ebenen die Kooperation von Jugendhilfe und Schule weiterentwickelt.

Inhalte

  •      Einführung in die gesetzlichen Grundlagen der Kooperation von Jugendhilfe und Schule
  •      Vorstellen von wissenschaftlichen Kooperationsmodellen
  •      Vorstellen von verschiedenen Vereinbarungen, die die Kooperation der Systeme fördern
  •      Darstellen und Bearbeiten von Praxisbeispielen, wie Kooperationshindernisse abgebaut wurden
  •      Einbringen von eigenen Praxisbeispielen und gemeinsames Erarbeiten von Lösungen bei Kooperationsschwierigkeiten

Ziele

Das Seminar bietet die Möglichkeit, sich grundlegendes Wissen zur Kooperation von Jugendhilfe und Schule anzueignen. Anhand von Kooperationsvereinbarungen und Praxisbeispielen wird gezeigt, welche Best Practice es in diesem Bereich gibt. Durch das Einbringen eigener Beispiele können die Teilnehmenden voneinander und vom Wissen des Referenten profitieren.

Methoden  Impulsreferat; Rollenspiel, in denen alltägliche Situationen analysiert werden und ein verändertes Verhalten erprobt werden kann; Fallarbeit anhand von Fällen der Teilnehmenden und des Referenten

Organisatorisches

Referent/in: Max Haberl (Sozialpädagoge, systemischer Berater, Erlebnispädagoge)
Termin: Montag, 29. Mai und Dienstag, 30. Mai 2017
Ort: München
Teilnehmer/innen: maximal 16
Kosten: € 230,00
Veranstaltungsnr.: F17/37
Anmeldeschluss: 2. Mai 2017
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