Fachlich-methodische Kompetenzen
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Migrations- und kultursensibles Arbeiten mit Jugendlichen, Eltern und Familien

„Unterschiede, die Unterschiede machen?“ (Simon, 1988)

Kulturelle Vielfalt ist in unserer Gesellschaft längst nicht mehr die Ausnahme, sie ist gelebte und erlebte Realität. Sie hat natürlich Auswirkungen auf das Zusammenleben der Menschen.

Wie kann man angemessen kultur- oder migrationsbedingte Besonderheiten in der Arbeit berücksichtigen und gleichzeitig Kulturalisierungen vermeiden? Worauf kann ich achten und welche konkreten Methoden können mir in gemeinsamen Gesprächen weiterhelfen?

Vor diesem Hintergrund gibt dieses Seminar unter anderem erste Antworten auf wichtige Aspekte einer kultur- und migrationssensiblen Jugend- und Beratungsarbeit.

Inhalte

  • Kulturkategorien – ein Instrument zur Reflexion des eigenen kulturellen Hintergrunds
  • Kritische Reflexion des Kulturbegriffs und die Gefahr der Kulturalisierung
  • Individualitätsentwicklung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund
  • Konflikte zwischen den Generationen
  • Die Bedeutung von Heimat in der persönlichen Biografie
  • Aktuelle Studien zur Lebenslage von Jugendlichen und Familien mit Migrationshintergrund in Deutschland

Ziele

In diesem Seminar reflektieren sie ihre eigene kulturelle Prägung, lernen Konzepte zur Erfassung und zum Umgang von kulturellen Unterschieden kennen und werden für die Herausforderungen und Chancen von Familien und Jugendlichen mit Migrationshintergrund sensibilisiert. Hierbei steht der Praxisbezug der Inhalte im Vordergrund.

Methoden Im Seminar werden sich informative Inputs mit praktischen Übungen in Kleingruppen mit Möglichkeiten zur Selbstreflexion abwechseln.

Zielgruppe Fachkräfte aus der Kinder- und Jugendhilfe, Lehrer/innen, Ausbilder/innen und andere Interessierte

Organisatorisches

Referent/in: Dr. Maria Uhanyan (Pädagogin M.A., Promotion in Psychologie; systemische Beraterin & Supervisorin, Interkulturelle Trainerin)
Termin: Montag, 3. Juli und Dienstag, 4. Juli 2017
Ort: München
Teilnehmer/innen: maximal 16
Kosten: € 240,00
Veranstaltungsnr.: F17/50
Anmeldeschluss: 3. Juni 2017
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