Fachlich-methodische Kompetenzen
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Psychoedukation

Eine wirksame Methode in der Arbeit mit psychisch belasteten Kindern und Jugendlichen

Ursprünglich als reine Wissensvermittlung für körperlich und psychiatrisch Erkrankte konzipiert, breitet sich die Psychoedukation in der pädagogischen und sozialen Arbeit immer mehr aus – als eine effektive, entlastende, ressourcenfördernde Methode. Durch mehr Wissen über Entstehung, Zusammenhänge und Beeinflussbarkeit von Symptomen, erleichtert sich der Zugang zu schwierigen und belasteten Kindern und Jugendlichen. Für die Betroffenen erweitert sich der Handlungsspielraum. Selbstsicherheit, Vertrauen und Hoffnung kann sich leichter entwickeln. Die positiven Auswirkungen psychoedukativer Gespräche in der Arbeit mit Eltern und Angehörigen ist durch zahlreiche Untersuchungen belegt. Durch die Psychoedukation verbessert sich die Kommunikationsfähigkeit und das Verhalten in Konfliktsituationen. Dadurch reduziert sich der Stress sowohl in der Familie wie auch im ambulanten und stationären Setting.

Psychoedukation stellt eine wichtige Grundlage für ein wirkungsvolles pädagogisches Handeln dar und ist Hilfe zur Selbsthilfe.

Inhalte

  • Was ist Psychoedukation?
  • Anwendungsgebiete und Formen der Psychoedukation
  • Vor- und Nachteile von Psychodedukation
  • Wie Psychoedukation altersgemäß den Kindern und Jugendlichen vermitteln?
  • Konzept der Salutogenese
  • Informationen über Verhaltens- und Traumafolgestörungen bei Kindern und Jugendlichen sowie verschiedene Formen der Angst und Depression
  • Enttabuisierung von Trauma und Gewalt
  • Ressourcenförderung

Ziele

In diesem Seminar wird theoretisches und praktisches Wissen über Psychoedukation und verschiedene Belastungs- und Verhaltensstörungen im Kindes- und Jugendalter vermittelt. Die Teilnehmer/innen erwerben und erweitern ihre Kompetenzen für die Entlastung und Ressourcenstärkung der Betroffenen und der Pädagog/innen selbst.

Methoden Impulsreferate, Rollenspiel, praktische Übungen, Erfahrungsaustausch, Einbringen eigener Fälle

Zielgruppe Mitarbeiter/innen aus der Jugendhilfe und andere Berufsgruppen, die mit psychisch kranken Kindern und Jugendlichen arbeiten

Organisatorisches

Referent/in: Maria Zepter (Diplompsychologin, Psychotherapeutin)
Termin: Montag, 25. September 2017
Ort: München
Teilnehmer/innen: maximal 16
Kosten: € 120,00
Veranstaltungsnr.: F17/63
Anmeldeschluss: 25. August 2017
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