Fachlich-methodische Kompetenzen
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Spotten, Spucken, Schlagen

Vom Umgang mit kindlicher Wut, Aggression und Gewalt

Wenn ein Kind aggressives Verhalten zeigt, sich nicht an Regeln hält und sich wiederholt Anweisungen widersetzt – kommen Pädagog/innen sehr schnell an ihre Grenzen. Gerade aggressives und oppositionelles Verhalten wird als besonders störend, unangenehm und auffällig empfunden.

Aggressives Verhalten bei Kindern ist immer ein Zeichen von Hilfsbedürftigkeit und Ausweglosigkeit. Es ist sozusagen der letzte Schritt, um auf eine scheinbar ausweglose Situation aufmerksam zu machen und gleichzeitig um Hilfe zu schreien.

So werden pädagogische Fachkräfte mit folgenden Fragen konfrontiert:

Wie begegne ich kindlichen Wutausbrüchen ?

Wie gehe ich mit aggressiven Kindern und mit Gewalt von Kindern um?

Wie vermeide ich nervenaufreibende Machtkämpfe ?

Wie setze ich sinnvolle Grenzen ?

Wie kann ich das Kind unterstützen, seine aggressiven Kräfte zur Entfaltung seiner Persönlichkeit und Lebendigkeit positiv zu nutzen ?

Wie unterstütze ich die Kinder bei einer positiven Kontaktaufnahme und wie unterstütze ich ein konstrutives Konfliktverhalten?

Inhalte

  • Funktion von Ärger und Wut
  • Aggressionstheorien
  • Eskalation und Deeskalation
  • Deeskalation von Machtkämpfen
  • Konstruktiver Umgang mit Ärger und Aggression
  • Schaffen einer offenen und wertschätzenden Gruppenatmosphäre, in der das Miteinander und die emotionale und soziale Kompetenz gefördert werden
  • Die Pädagoginnen und Pädagogen als „sozialer Dolmetscher“

Ziele

Grundsätzlich gilt, dass hinter „auffälligen“ Verhaltensweisen innere Spannungen, unerfüllte Bedürfnisse oder Konflikte verborgen sind. Wir werden gemeinsam hinter die Fassade schauen, um aggressives Verhalten besser verstehen und angemessen auf störendes Verhalten reagieren zu können.

Methoden Theoretische Inputs, Fallarbeit, Gruppenarbeit, Selbstreflexion und Geschichten

Zielgruppe Fachkräfte, die mit Kindern zwischen 6 und 12 Jahren arbeiten

Organisatorisches

Referent/in: Ines Pfalzgraf (Erzieherin, systemische Therapeutin (Trauma-, Paar- und Familien-))
Termin: Donnerstag, 17. Mai und Freitag, 18. Mai 2018
Ort: München
Teilnehmer/innen: maximal 16
Kosten: € 230,00
Veranstaltungsnr.: F18/33
Anmeldeschluss: 17. April 2018
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