Fachlich-methodische Kompetenzen
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Umgang mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen

In der pädagogischen Arbeit begegnen uns oft Kinder und Jugendliche, die in ihrem Leben durch traumatische Ereignisse „verstört“ wurden. Durch das Trauma hat das Kind einen Bruch in seiner Entwicklungerlitten, das Vertrauen verloren und oft auch post-traumatische Symptome entwickelt. Der Umgang mit diesen Kindern und Jugendlichen stellt für viele Pädagogen eine besondere Herausforderung dar. In diesem Seminar werden wir uns mit den Ursachen und Auswirkungen kindlicher Traumata auseinandersetzen sowie Hilfen für den Umgang mit traumatisierten Kindern (und Jugendlichen) erhalten. Es ist wichtig, Traumatisierungen zu erkennen und Mitgefühl für das traumatisierte Kind zu entwickeln, ohne selbst zu sehr in das Leiden einzusteigen. Das Wissen, dass Traumata auch überwunden und transformiert werden können sowie konkrete Handlungsempfehlungen sind hierfür hilfreich und entlastend.

Was ist ein Trauma? Eine post-traumatische Belastungsstörung?
Was passiert bei einer Traumatisierung?
Was sind kurz- und langfristige Folgen von Traumatisierung?
Wie erkenne ich Traumatisierung? Sexuelle Traumatisierung?
Seelische Nachwirkungen von Flucht und Vertreibung in den
nachfolgenden Generationen
Darstellung verschiedener Ansätze in der Traumatherapie
Die zwei Gesichter des Traumas
Grundregeln für den Umgang mit traumatisierten Kindern und
Jugendlichen
Einige Techniken zur Stabilisierung
Vorsichtsmaßnahmen bei eigener Traumageschichte

Das Seminar vermittelt grundlegende Kenntnisse über Trauma und Traumafolgestörungen und erweitert den Handlungsspielraum im
Umgang mit Symptomen und Verhaltensauffälligkeiten traumatisierter Kinder und Jugendlicher. Eigene Fälle können eingebracht werden und
bereichern den persönlichen Austausch im Seminar.

Methoden Vortrag, Fallbeispiele aus der Praxis, praktische Übungen,
Gruppendiskussion,
Selbstdarstellung, Filmausschnitte

Organisatorisches

Referent/in: Maria Zepter (Diplompsychologin, Psychotherapeutin)
Termin: Donnerstag, 12. September und Freitag, 13. September 2019
Ort: München
Teilnehmer/innen: maximal 16
Kosten: € 240,00
Veranstaltungsnr.: F19/63
Anmeldeschluss: 12. August 2019
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