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Digitalisierung kommt nicht aus der Steckdose

Die digitale Transformation (DT) verändert die Strukturen und Bedingungen unserer Lebens- und Arbeitswelt. Das rasante Tempo des digitalen Wandels hat sich in der Zeit der Pandemie weiter beschleunigt. Wir sind gezwungen, uns dem Prozess anzupassen, ob wir wollen oder nicht. Sonst laufen wir Gefahr, den Anschluss zu verlieren.

Die digitale Kultur-Revolution findet auch in der Sozialen Arbeit statt – Stichwort: Soziale Arbeit 4.0. Einerseits weckt sie Hoffnungen, andererseits schürt sie Ängste. Professionelle Standards scheinen in Gefahr, professionelles Handeln werde durch Technik obsolet – so die einen, während die anderen dem Wandel mit methodischem Optimismus und Steuerungsambitionen begegnen. Gefahren und Chancen digitaler Transformation liegen eng beieinander.

Fachkräfte stehen in ihren Organisationen einer zunehmend digitalisierten Infrastruktur gegenüber, in Form von digitalen Falldokumentationen, neuen Online-Beratungsformaten und Vernetzungsstrukturen, mit denen sie zurechtkommen müssen. Sie sind doppelt herausgefordert: Einerseits müssen sie auf die veränderten Bewältigungsanforderungen der Adressat*innen reagieren. Andererseits geht es darum, sich selbst als Betroffene im Verhältnis von Mensch und Technik zu positionieren und auf eigene Weise den Wandel mit zu gestalten.

Inhalte:

  • Einführung digitale Transformation
  • Medienkompetenz nach Baacke/Aufenanger
  • Fachliche und persönliche Erfahrungen in und mit der DT
  • Gefahren und Chancen des digitalen Wandels
  • Soziale Arbeit und Digitalisierung: Geht das? Wenn ja wie? Was geht nicht? Warum nicht?

Ziele: Orientierung, Selbstvergewisserung und medienkritische Reflexion der DT in der Sozialen Arbeit, Chancen und Wege für eine professionelle Gestaltung des Wandels erkennen

Methoden: Gesprächsrunden, Übungen, fachliche Inputs, Praxisberatung

Zielgruppe: Fach- und Führungskräfte in sozialen Einrichtungen

 

Termin: Dienstag, 8. Februar 2022, 14:00–17:00 Uhr

Online-Seminar via Zoom

Organisatorisches

Referent/in: Prof. Dr. Juliane Beate Sagebiel (Professorin an der Hochschule in München, Fakultät für Angewandte Sozialwissenschaften)
Termin: Dienstag, 8. Februar 2022
Ort: Online
Teilnehmer/innen: maximal 15
Kosten: € 75,00
Veranstaltungsnr.: OS22/05
Anmeldeschluss: 18. Januar 2022
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