Fachlich-methodische Kompetenzen
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Hochbegabung bei Kindern erkennen und fördern

Hochbegabung wird meist definiert als ein messbarer Intelligenzquotient von mindestens 130. Sie ist jedoch viel mehr als nur ein ausgeprägtes intellektuelles Talent, das man fördern kann, sondern wirkt sich auf alle Lebensbereiche aus. Es ist wichtig, dass die Begabung rechtzeitig erkannt wird, damit Neugier und Lernfreude erhalten bleiben. Auf psychischer Ebene haben hochbegabte Kinder dieselben Bedürfnisse wie Gleichaltrige.

Hochbegabte stehen in manchen Bereichen des Lebens besonderen Herausforderungen gegenüber. Nicht immer werden ihre Fähigkeiten als Stärke anerkannt, ihr Verhalten wird manchmal missverstanden und sie bekommen unangemessene Rückmeldungen, die sich negativ auf ihre Entwicklung auswirken können.

Inhalte

  • Typische Merkmale oder Verhaltensweisen, Klischees, Missverständnisse und ihre Folgen 
  • Ähnlichkeiten mit Asperger-Autismus, Hochsensibilität und ADHS  
  • Hochbegabung bei Teilleistungsstörungen oder Migrationshintergrund 
  • Psychische Folgen von Unterforderung 
  • Underachievement 
  • Soziale Entwicklung und Zugehörigkeit 
  • Fördermöglichkeiten in Kita und Schule

Ziele

Sensibilisierung für die Situation hochbegabter Kinder, Anregungen für die Förderung

Methoden Impulse, Gruppenarbeit, Fallbesprechungen. Sie sind eingeladen, eigene Fälle einzubringen.

Organisatorisches

Referent/in: Dr. Beate Kilian ((Psychologin (M.Sc.))
Termin: Dienstag, 27. September 2022
Ort: München
Teilnehmer/innen: maximal 16
Kosten: € 150,00
Veranstaltungsnr.: F22/73
Anmeldeschluss: 16. August 2022
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