Fachlich-methodische Kompetenzen
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Kompetenter Umgang mit Borderline Persönlichkeitsstörung (BPS)

Die Betroffenen neigen dazu, Impulse ohne Berücksichtigung von Konsequenzen auszuagieren. Ausbrüche intensiven Ärgers können zu explosivem, evtl. gewalttätigem Verhalten führen. Zudem sind das Selbstbild und die Zielvorstellungen unklar und gestört. Die Neigung zu intensiven, aber unbeständigen zwischenmenschlichen Beziehungen kann zu emotionalen Krisen mit Suiziddrohungen/-versuchen oder selbstschädigenden Handlungen führen.

Die meist vorhandene Beziehungsstörung ist für Betreuer*innen sehr irritierend. Es ist nicht zielführend, wenn sie ihr übliches Beziehungsverhalten anwenden. Wichtig ist es, die bei BPS geschwächten Ich-Funktionen von außen zu unterstützen.

Inhalte 

  • Diagnose u. Erscheinungsformen von BPS 
  • Psychische Hintergründe  
  • Möglichkeiten des Umgangs  
  • Was sollte unterlassen werden?  
  • Behandlungsmöglichkeiten

Ziele 

Grundlagen der Borderline-Persönlichkeitsstörung sowie Strategien zur Kommunikation kennenlernen; mit typischen eskalierten Situationen und mit der eigenen Gegenübertragung umgehen lernen

Methoden Präsentation, Impulse, Fallanalysen, Rollenspiele

Zielgruppe Alle Mitarbeiter*innen, die mit BPS zu tun haben

Organisatorisches

Referent/in: Dr. Jürgen Killus (Psychoanalytiker, Psychologischer Psychotherapeut, Supervisor)
Termin: Mittwoch, 12. Oktober 2022
Ort: München
Teilnehmer/innen: maximal 16
Kosten: € 150,00
Veranstaltungsnr.: F22/81
Anmeldeschluss: 31. August 2022
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