Fachlich-methodische Kompetenzen
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Trauer und Beziehungsverlust bei Kindern und Jugendlichen gut begleiten

Kinder und Jugendliche werden in ihrer Trauer oft alleingelassen. Sie erleben Trauer anders als Erwachsene. Wenn ein Elternteil, Geschwister oder Freunde sterben, fehlt oft die tröstende, empathische Umgebung. Der Verlust einer wichtigen Bezugsperson in der Kindheit ist ein einschneidendes Ereignis, das häufig mit Schuldgefühlen besetzt ist und das spätere Leben mitprägt. In diesem Seminar holen wir die Themen Trauer, Abschied, Verlust und Vergänglichkeit aus dem Tabubereich. Ziel ist, die Kinder und Jugendlichen in ihrer Trauer sensibel zu erfassen und zu begleiten. Dies schließt für die Teilnehmenden ein Berührt-Werden mit der eigenen Geschichte nicht aus.

Inhalte:

  • Trauer und Trauerprozess
  • Reaktionen von Kindern auf frühen Eltern- oder Geschwisterverlust
  • Tod und Sterben in der Vorstellung von Kindern und Jugendlichen
  • Trennung, Beziehungsverlust, Sonderfall Suizid
  • Schuldgefühle und -zuweisung
  • Abschiedsrituale

Ziele: Es werden konkrete Empfehlungen für den Umgang mit trauernden Kindern und praktische Ratschläge für die Krisenintervention gegeben.

Methoden: Vortrag, Fallbeispiele, Übungen, Selbstreflexion, systemische Aufstellung, Abschiedsritual, Film

Organisatorisches

Referent/in: Maria Zepter (Diplompsychologin, Psychotherapeutin)
Termin: Montag, 9. Mai und Dienstag, 10. Mai 2022
Ort: München
Teilnehmer/innen: maximal 14
Kosten: € 270,00
Veranstaltungsnr.: F22/40
Anmeldeschluss: 28. März 2022
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