Fachlich-methodische Kompetenzen
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„Warum kann ich nicht bei meinen Eltern wohnen?“

Schwierige biographische Themen mit Kindern und Jugendlichen bearbeiten

Wie können Fachkräfte Kindern/Jugendlichen, die in einer Pflegefamilie oder einer stationären Jugendhilfeeinrichtung leben, erklären, warum ihre Lebensumstände aktuell so sind und gegebenenfalls so bleiben werden? Wie finden sie die richtigen Worte und Methoden, um die Wahrheit klar auszusprechen und dennoch eine offene und positive Grundhaltung gegenüber der Herkunftsfamilie einzunehmen?

Diese Fortbildungsveranstaltung wendet sich an Teilnehmer*innen, die mit besonderen biographischen Lebenslagen von Kindern und Jugendlichen konfrontiert sind und diese im direkten Gespräch oder in Schriftform entsprechend thematisieren möchten. Oft herrscht Unsicherheit darüber, welche Worte man wählt, um komplexe Problemlagen in der Herkunftsfamilie offen, ehrlich und dennoch wertschätzend und verständlich zu vermitteln, ohne dass der Selbstwert der betroffenen Kinder und Jugendlichen nachhaltig geschädigt wird. Die Fortbildung begleitet die Teilnehmer*innen durch ein aktives Gesprächstraining bezüglich ausgewählter Lebensthemen, wie z. B Suizid, Missbrauch und Gewalt, Sucht- und psychische Erkrankungen.

Ziele: Auseinandersetzung mit schwierigen biographischen Lebensthemen und ihren Wirkungen auf Kinder und Jugendliche, Erprobung und (Weiter-)Entwicklung verschiedener Methoden zur Vermittlung (er-klärender Inhalte und für Gespräche über die aktuelle Situation von Kindern und Jugendlichen

Methoden: Impulsreferate, Gesprächstraining im Dialog, Feedback, Einzelarbeit, Austausch in Kleingruppe und Plenum, Film

Zielgruppe: Teilnehmer*innen, die mit Kindern und Jugendlichen aus schwierigen Familienverhältnissen arbeiten; auch als Aufbauseminar zur Fortbildung: „Wer bin ich eigentlich?“ – Biographiearbeit mit Kindern und Jugendlichen

Organisatorisches

Referent/in: Katrin Wiedersich (Sozialpädagogin, Theaterpädagogin, Dozentin)
Termin: Donnerstag, 17. März und Freitag, 18. März 2022
Ort: München
Teilnehmer/innen: maximal 14
Kosten: € 275,00
Veranstaltungsnr.: F22/17
Anmeldeschluss: 2. Februar 2022
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