Fachlich-methodische Kompetenzen
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Was macht die Macht in der sozialen Arbeit?

Die Macht ist überall, nicht nur in der Politik und der Wirtschaft, sie reicht bis in unsere privates Leben und unsere Beziehungen. Die Probleme, mit denen es Soziale Arbeit zu tun hat, sind Ergebnisse von Machtverhältnissen. Diese spiegeln sich wider in den Organisationen und in den Interaktion zwischen den Fachkräften und Adressat*innen. Die Bedeutung von Macht und ihren Wirkungen in der Sozialen Arbeit zu erkennen und sich der eigenen Macht bewusst zu werden, ist eine Grundvoraussetzung, die komplexen Situationen in der Praxis zu erkennen und besser verstehen zu können. Anhand von Ihren Praxisbeispielen werden wir der Macht auf die Schliche kommen, und Sie werden Ihre eigenen Machtquellen entdecken und Chancen sehen, wo und wann Sie diese ethisch verantwortungsvoll einsetzen können.  Dieses Seminar will ganz einfach Lust auf Macht machen, denn Profis brauchen Macht!

Inhalte

  • Was ist Macht und wie wirkt sie?
  • Symbole der Macht 
  • Wie hängen Macht und Hilfe zusammen?
  • Kurze erklärende theoretische Inputs 
  • Eigene Machtquellen erkennen
  • Machtquellen einsetzen anhand von Praxisbeispielen

Ziele

Die Teilnehmer/innen reflektieren ihr Verhältnis zur Macht am Beispiel eigenen Erlebens und ihrer Erfahrungen aus der Praxis.  Sie entwickeln eine Sensibilität für Machtwirkungen und ein kritisches, konstruktives  Bewußtsein wie sie eigene Machtquellen verantwortungsvoll einsetzen können. Sie gewinnen professionelle Machtkompetenz.

Methoden  Impulsreferat, kurze theoretische Inputs, Erfahrungsaustausch, Praxisberatung, Übungen

Zielgruppe Führungskräfte, Fachkräfte in Einrichtungen

Organisatorisches

Referent/in: Prof. Dr. Juliane Beate Sagebiel
Termin: Mittwoch, 25. November 2020
Ort: München
Teilnehmer/innen: maximal 16
Kosten: € 130,00
Anmeldeschluss: 1. Oktober 2020
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